Konzept Zentralstation

Mit dem Bau des Vulkanradweges in 1999 wurde eine touristische Attraktion erschaffen und der alte Bahnhof in Frischborn schickte sich an, aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen, denn hier entstand eine moderne Kneipe mit dem Namen "Zentralstation" und damit eine neue Ära für den kleinen Bahnhof. Hierfür stehen die Initiatoren Jürgen und Stephan Mölig, die bereits vor ca. zehn Jahren das erste Mal über einen Umbau des Bahnhofes zu einer Kneipe nachdachten.

1999 stand dem Kauf des Gebäudes nichts mehr im Wege. Für die Umnutzung wurde der Bahnhof unter Denkmalschutz gestellt und in kooperativer Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, die von der Idee begeistert waren, geplant. Nach monatelangen Bauarbeiten mit viel Eigenleistung konnte man die Verwandlung des Gebäudes beobachten.

Der Weg war damit geebnet, dem alten Bahnhof neues Leben einzuhauchen und den zahlreichen Besuchern des Vulkanradweges ein idyllisches Örtchen für Erholungspausen zu bieten.

Die alten Fugen der roten Backsteinwände wurden ausgestemmt und neu verfugt. Die ursprünglich grünen Fenster mit Klappläden wurden in ihrer Form und Farbe nachgebaut und wieder eingesetzt. Der blau-graue Anstrich der Innenwände ist dem alten Farbton des Innenanstriches nachempfunden. Im früheren Wartebereich an der Ostseite des Gebäudes entstand die Eingangszone und ist nun als Stehbereich ausgebildet. Von hier aus gelangt man in den ehemaligen Kartenverkaufsraum der als Sofazimmer mit Holzofen eingerichtet wurde. In der von den Vorbesitzern angebauten Lagerhalle befindet sich eine moderne Glastheke und eine kleine Küche. Nach Norden und Süden wurden große Fensterflächen eingebaut, die einen freien Blick in die Natur erlauben. Insgesamt finden 45-50 Gäste in der "Zentralstation" Platz. Tische und Stühle wurden aus einer Saalauflösung ersteigert und sind bereits 100 Jahre alt. Um das Konzept zu vervollständigen wurden Eichendielen im gesamten Gebäudekomplex verlegt.

Am Vorplatz der "Zentralstation" befindet sich eine große Holzterrasse für ca. 80 Sitzplätze. Der Zugang vom Vulkanradweg zur "Zentralstation" erfolgt über Holzrampen. Zahlreiche Veranstaltungen wie Lesungen, Brunch, Wanderungen, Live-Konzerte oder Veranstaltungen für Radfahrer und Inliner runden das Programm der Zentralstation ab und haben sie zu einer wichtigen Einrichtung für den Vulkan Radweg und deren Umgebung werden lassen.

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